| Pflegeleitbild des ambulanten Pflegedienstes Brigitte Trinkl | |
| Die Grundlage für unser Pflegeleitbild bildet ein bestimmtes Menschenbild | |
| Das Menschenbild | |
|
|
| Pflegebedürftigkeit bedeutet Fehlen von Teilen dieser Fähigkeit | |
|
|
| Das Verhältnis von Individuum, Gesellschaft und Gesundheit | |
|
|
| Unser Berufsverständnis | |
|
|
| Als ambulanter Pflegedienst gehört es zu unseren Zielen, den Menschen,
die uns mit Pflegeleistungen beauftragt haben - solange sie es wünschen
- ein ungefährdetes Leben zuhause in Geborgenheit zu ermöglichen.
Dazu gehören auch die sozialen Kontakte zu Angehörigen, Freunden,
Nachbarn, und anderen Personen, zu deren Aufrechterhaltung wir um Rahmen
unserer Möglichkeiten beitragen. Wir verstehen unter Zuhause einen Ort, der für das Wohlbefinden eines Menschen eine sehr wichtige Bedeutung hat. Es ist ein besonderes Anliegen, den gewohnten Tagesablauf durch unsere pflegerische Intervention so wenig wie möglich zu stören. |
|
| Unsere Pflegeleistungen sind immer ganzheitlich ausgerichtet | |
| Dazu gehört: | |
|
|
| Unser Verhalten gegenüber dem Patienten ist verbindlich. Die Verbindlichkeit wird zum Beispiel durch den Abschluss von Pflegeverträgen konkretisiert. Organisatorische Probleme wie z.B. zeitliche Begrenzungen werden offengelegt. | |
| Bei jeder Pflegeplanung und Pflegeleistung nutzen und aktivieren wir die Möglichkeiten zur Selbsthilfe. | |
| Wir sorgen für eine Atmosphäre des Vertrauens zwischen dem Pflegebedürftigen, seinen Angehörigen und den Pflegenden. Wir verstehen uns als Gesprächspartner für alle Probleme und unterstützen einen offenen, durch Menschlichkeit geprägten Umgang miteinander, bei dem auch Emotionen ihren Platz und ihre Bedeutung haben. | |
| Wir respektieren und schützen die Intim- und Privatsphäre jedes unserer Pflegebedürftigen und geben keine persönlichen Informationen, die wir durch unsere Arbeit erhalten, an Personen weiter, die nicht zu dem Kreis der zum Wissen Befugten gehören. | |
| In der pflegerischen Versorgung stimmen wir uns mit den anderen an der Versorgung beteiligten Personen ab, und arbeiten im Sinn des zu Pflegenden kooperativ zusammen. | |
| Wir stehen insbesondere während unserer Pflegeeinsätze den Angehörigen und natürlich auch den zu Pflegenden für Beratung und Schulung zur Verfügung. | |
| Wir beachten die Wirtschaftlichkeit unserer Leistungserbringung: | |
|
|
| Grundpflegerische und behandlungspflegerische Leistungen werden ausschließlich
von entsprechend qualifizierten Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern erbracht. Die Pflegeleistungen richten sich im einzelnen nach Pflegestandards. Die Pflegestandards beziehen wir aus unserer Aus- und Weiterbildung, aus der Fachliteratur, sowie aus unseren regelmäßigen Besprechungen. Die aktuellen Standards richten sich maßgeblich nach den neuesten Stand pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse, sowie nach den einschlägigen gesetzlichen und vertraglichen Regelungen. Bei der Ermittlung von Pflegebedürftigkeit und Pflegeproblemen legen wir das Modell der Aktivitäten des täglichen Lebens zugrunde (ATL). Unsere pflegerische Arbeit orientiert sich am Pflegemodell von Nancy Roper. Ausgehend von erkannten Pflegeproblemen und Ressourcen werden unter Einbeziehung der individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten des Betroffenen Pflegeziele formuliert und entsprechende Pflegemaßnahmen mit ihm oder seinem Bevollmächtigten vereinbart. Die Erreichung der Pflegeziele wird regelmässig kontrolliert und bewertet, die Pflegemassnahmen werden auf ihre Angemessenheit hin überprüft und veränderten Bedingungen angepasst. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, daß unsere Dienstleistungen transparent und überprüfbar - nicht zuletzt auch für uns selbst - sind und bleiben. Um dies zu erreichen, führen wir eine ausführliche Dokumentation über unsere Tätigkeiten. Die Dokumentation dient auch dem Informationsaustausch der an der medizinischen und pflegerischen Versorgung beteiligten Personen und fördert so die Einheitlichkeit, Kontinuität und Effizienz der Gesamtversorgung. In diesen Zusammenhang gehören auch die regelmäßig täglich stattfindenden Pflegeübergabegespräche zwischen den Mitarbeitern, sowie die Teambesprechungen, die in der Regel einmal monatlich stattfinden. Dabei wird auch auf die psychische Verfassung des zu Pflegenden eingegangen. Am Ende eines jeden Pflegeauftrags steht der Tod. Wir treten für ein Sterben in Würde ein, das auch, wenn nicht gerade dort, zu Hause möglich ist. Wir bemühen uns Sterbende und deren Angehörige durch fachliche Hilfe und psychischen Beistand zu begleiten und zu stützen. Dabei berücksichtigen wir besonders die persönlichen religiösen und kulturellen Vorstellungen des Sterbenden. |
|